
Vögel sind beeindruckende Tiere. Sie sind eigentlich immer präsent. Entweder ich sehe sie am Himmel oder ich kann ihre Stimmen hören.
Einige Vögel sind durch ihr Aussehen besonders bekannt geworden. Ikonen der Lüfte. Einige Vogelarten, die ich unbedingt in der Natur fotografieren wollte, konnte ich bereits besuchen: Papageitaucher auf der Insel Runde in Norwegen, Löffler auf der Insel Texel und Basstölpel auf der Insel Helgoland.
Libellen begeistern mich immer wieder aufs Neue – mit ihren filigranen Strukturen, ihren prächtigen Farben und ihrem interessanten Verhalten. Es ist diese einzigartige Kombination, die mich immer wieder in ihren Bann zieht. Wusstest du, dass Libellen den Großteil ihres Lebens als Larven im Wasser verbringen und nur eine vergleichsweise kurze Zeit als Jäger an Land? Diese Verwandlung von einem aquatischen Leben zu einem luftigen Dasein ist absolut faszinierend!
Tauche ein in die Welt dieser flügeltragenden Edelsteine und lass dich von der Vielfalt und Schönheit der Libellen in meiner Galerie verzaubern. Jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte und fängt einen einzigartigen Moment im Leben dieser beeindruckenden Insekten ein.
Insekten besitzen ein Exoskelett, ein äußeres Skelett, das ihren Körper schützt und stützt. Ihr Körper ist typischerweise in drei Hauptteile gegliedert: Kopf, Brust und Hinterleib. Dazu
kommen drei Beinpaare und verschiedene Anbauteile wie Mundwerkzeuge, Antennen und Flügel. Das Exoskelett ist oft auffällig gefärbt und bietet so eine Fülle faszinierender Details, die mit
dem bloßen Auge kaum wahrnehmbar sind.
Die Makrofotografie enthüllt diese Details, indem sie die winzigen Lebewesen in ihrer vollen Pracht vergrößert. Der Prozess der Makrofotografie ist jedoch relativ aufwändig. Da im Makrobereich
nur ein Bruchteil eines Bildes scharf dargestellt werden kann, werden mehrere Bilder, die jeweils nur einen kleinen Teil scharf abbilden, mit spezieller Software zu einem durchgängig scharfen
Bild verarbeitet. Dieser Vorgang wird als „Stacking“ bezeichnet. Oft ist eine Retusche erforderlich, um sogenannte Stackingfehler zu korrigieren. Darüber hinaus wird das Bild noch
allgemein bearbeitet. Auch das Platzieren und Ausleuchten der winzigen Motive erfordert Geduld und Geschick. Die Makrofotografie ist also ein technisch anspruchsvolles Gebiet, das
Erfahrung erfordert.
Bei großen Abbildungsmaßstäben können über 50 Einzelbilder benötigt werden, um ein detailreiches Bild zu erhalten. Da Insekten sich jedoch ständig bewegen, ist es fast unmöglich, scharfe
Makroaufnahmen von lebendigen Insekten zu machen, es sei denn, sie befinden sich in einer Kältestarre oder bewegen sich aus anderen Gründen gerade nicht.
Deshalb zeigen viele Bilder tote Insekten. Wenn ich ein gut erhaltenes, aber totes Insekt finde, nutze ich die Gelegenheit oft für eine detailreiche Makroaufnahme, die aus vielen Einzelbildern
besteht. Zusätzlich kaufe ich auch Präparate bei einem spezialisierten Händler. Selbstverständlich töte ich kein Insekt für ein Foto.
Mein Ziel ist es nicht, ein lebendiges Insekt in natürlicher Umgebung zu simulieren. Das fertige Bild darf gerne künstlich wirken. Bei genauer Betrachtung sind auch noch Bildfehler zu
erkennen, die ich nicht retuschiert habe.
In dieser Galerie zeige ich nur Bilder, die unter sehr kontrollierten Bedingungen entstanden sind, wie oben beschrieben. Ich hoffe, dass der Betrachter die Schönheit dieser Tiere zu schätzen weiß
und Insekten künftig mehr Wertschätzung entgegenbringt.